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Round-Robin-Algorithmus
Das zu FCFS preemtive Äquivalent ist der Round-Robin-Algorithmus. Hier wird
jedem Prozess ein Zeitquantum zugeordnet für das ihm der Prozessor zur
Verfügung steht. Ist das Zeitquantum abgelaufen, so wird er wieder in den
rechenbereiten Zustand überführt und sein PCB an das Ende der Schlange
angehängt. Bei diesem Algorithmus ist es interessant die Länge des Zeitquantums
sinnvoll festzulegen. Da das Überführen von rechenbereiten in rechnenden und
umgekehrt auch eine bestimmte Zeit in Anspruch nimmt (dispatch latency), kann der
Robin-Round-Algorithmus sehr langsam werden, wenn man das Zeitquantum zu kurz
wählt und damit die Zeit für das Überführen sehr ins Gewicht fällt. Auf der
anderen Seite sollte man das Zeitquantum aber auch nicht zu groß wählen, weil
dann der nachteilige Effekt des FCFS (vgl. Abschnitt
) einer
hohen durchschnittlichen Wartezeit auftritt.
Prof. Dr. Pluemicke
2003-05-10