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Mehrstufiges Scheduling

Eine weitere Möglichkeit Prioritäts-Scheduling zu implementieren ist es, Prozesse in Prioritäts-Klassen einzuteilen. Man kann dann für jede Klasse eine eigene Schlange einrichten und nun möglicherweise verschiedene Scheduling-Algorithmen auf jede Schlange anwenden. Zusätzlich benötigt man dann einen Scheduler der entscheidet welche der Schlangen ausgewählt wird. weitergemacht wird. Hier wird nun in der Regel ein preemtives Prioritäts-Scheduling mit fixen Prioritäten angewandt. Dies führt nun wieder zu den Problemen die von der Prioritäts-Scheduling Algorithmen bekannt sind, wenn die Prioritäten unverändert bleiben (vgl. Abschnitt [*]). Diese Probleme kann man mit dem sogennanten Mehrstufigem Feedback-Schlangen Scheduling lösen, das Prozesse, die zu lange brauchen, in eine niedrigere Prioritäts-Klasse verschiebt. Für weitere Details sei auf [] verwiesen.

Als ein Beispiel für das mehrstufige Scheduling geben wir in Abbildung [*] eine Klasseneinteilung unterschiedlicher Prozesse an.

Figure: Mehrstufiges Schlangen Scheduling
\begin{figure}\begin{center}
\epsfxsize10cm
\epsfbox{multiqueue}
\end{center}\end{figure}

Die höchste Priorität hätten in diesem Fall die Systemprozesse. Also die Prozesse, die für den Ablauf des Betriebssystems verantwortlich sind, wie der Scheduler. Die nächste Priorität haben interaktive Prozesse, bei denen die Benutzer auf eine Ausgabe warten. In der dritten Prioritäts-Klasse werden die interaktiven Editierprozesse eingeordnet. Darunter versteht man Editoren, die von Benutzern gestartet wurden. Die Batch-Prozesse (4. Prioritäts-Klasse) sind die Prozesse, die den Aufruf verschiedener anderer Prozesse steuren. Die niedrigste Priorität hätten alle anderen Benutzerprozesse.


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Prof. Dr. Pluemicke 2003-05-10