Das Datei-Konzept eines Betriebssystems erlaubt es Rechnern Daten auf verschiedene Speichermedien wie magnetische Platten oder Bänder oder auf CD-ROMS zu speichern. Dabei abstrahiert das Betriebssystems vollständig von den physikalischen Gegebenheiten der jeweiligen Medien. Stattdessen wird eine logische Speichereinheit geschaffen: Die Datei. In Dateien können ganz unterschiedliche Formen von Informationen gespeichert werden: Quellprogramme in unterschiedlichen Programmiersprachen, ausführbare Programme, numerischen Daten, Text, Bilder, Sound, usw. Die Daten müssen jeweils in codierter Form in der Datei gespeichert sein. Dabei hat jeder Dateityp seine eigene innere Struktur. Eine Textdatei ist zum Beispiel eine Folge von ASCII-Zeichen, die jeweils durch CR (Carrige Return) oder CRLF (Carrige Return-Line Feed) in Zeilen eingeteilt.