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Dateiattribute
In verschiedenen Betriebssystemen gibt eine ganze Menge zum Teil sehr
unterschiedlicher Dateiattribute. Ein Attribut wird aber nahezu überall
benutzt: Der Name der Datei. Der Name ist in der Regel ein String bestehend aus
Buchstaben und Ziffern. Der Name einer Datei abstrahiert von dem Prozess und dem Benutzer,
der sie angelegt hat. Über den Namen können nun möglicherweise andere Prozesse und andere
Benutzer auf die Daten zugreifen.
Neben dem Namen gibt es je nach Betriebssystem noch eine ganze Reihe anderer
Attribute. Eine Auswahl davon sind:
- Type. Diese Information wird gebraucht, falls das Dateisystem
unterschiedliche Formen von Dateien unterstützt.
- Eigentümer. Wenn das Dateisystem unterschiedliche Eigentümer
zulässt, so kann man Eigentümer den Datei zuordnen.
- Location. Die Location ist ein Zeiger auf die Adresse, an der
die Datei auf dem jeweiligen Speichermedium beginnt.
- Größe. Als Attribute gibt es die aktuelle Größe der Datei, als
auch die maximal mögliche Größe.
- Datum. Es kann sowohl das Erzeugerdatum, als auch das Datum der
letzten Veränderung festgehalten werden.
- Readonly-Flag. Flag, das festlegt, ob in Datei nur gelesen
werden darf.
- Versteckt-Flag. Flag, das festlegt, ob die Datei in Listings
auftaucht.
- ASCII/Binary-Flag. Flag, das bestimmt, ob es sich um eine
Textdatei (ASCII-Datei) handelt.
Die Informationen zu den jeweiligen Dateien werden in Directories
(Verzeichnissen) festgehalten. Auf Directories gehen wir später in diesem
Abschnitt näher ein.
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Prof. Dr. Pluemicke
2003-05-10